Dualoptik Wissensdatenbank

Alles über Nachtsicht- und Wärmebildtechnik

Was ist eine Wärmebildkamera / Thermalkamera?

Eine Wärmebildkamera erfasst die von Objekten abgegebene Wärmestrahlung und wandelt diese in ein sichtbares Bild um. Dadurch können Wärmequellen auch bei Dunkelheit, Nebel oder schlechten Sichtbedingungen erkannt werden.

Die Technik basiert auf einem Wärmebilddetektor (Mikrobolometer), der langwellige Infrarotstrahlung erfasst. Je nach Darstellung werden unterschiedliche Temperaturbereiche beispielsweise durch Farbverläufe sichtbar gemacht.

Wärmebildsysteme können sowohl bei Tag als auch bei Nacht eingesetzt werden. Für die Optik werden spezielle Materialien wie Germanium verwendet, da herkömmliches Glas für die benötigte Infrarotstrahlung nicht geeignet ist.

Die Leistungsfähigkeit eines Wärmebildgeräts wird unter anderem durch folgende Eigenschaften beeinflusst:

  • Sensorauflösung
  • Pixelgröße (Pixel Pitch)
  • Wärmeempfindlichkeit (NETD)
  • Bildwiederholrate
  • Objektivgröße und Linsenqualität
  • Bildverarbeitung und Softwarefunktionen
  • Zusatzfunktionen wie App-Anbindung, Videoaufzeichnung oder Akkutechnik