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Was ist der Unterschied zwischen gekühlten und ungekühlten Wärmebildsensoren?

Wärmebildsensoren werden grundsätzlich in gekühlte und ungekühlte Systeme unterteilt. Beide Technologien erfassen Infrarotstrahlung, unterscheiden sich jedoch deutlich in Aufbau, Einsatzbereich und Eigenschaften.

Wie funktionieren ungekühlte Wärmebildsensoren?

Die meisten modernen Wärmebildgeräte verwenden ungekühlte Mikrobolometer. Diese Sensoren arbeiten bei normalen Umgebungstemperaturen und benötigen keine zusätzliche Kühlung.

Vorteile ungekühlter Sensoren:

  • Kompakte Bauweise

  • Geringer Energieverbrauch

  • Hohe Zuverlässigkeit

  • Geeignet für mobile Wärmebildgeräte

Sie werden beispielsweise in Wärmebildkameras, Monokularen und Vorsatzgeräten eingesetzt.

Wie funktionieren gekühlte Wärmebildsensoren?

Gekühlte Sensoren werden auf sehr niedrige Temperaturen heruntergekühlt. Dadurch kann die Empfindlichkeit deutlich erhöht werden.

Diese Systeme kommen hauptsächlich in speziellen professionellen Anwendungen zum Einsatz, bei denen höchste Empfindlichkeit und maximale Reichweite erforderlich sind.

Warum werden in mobilen Wärmebildgeräten meist ungekühlte Sensoren verwendet?

Für Jagd, Beobachtung und viele industrielle Anwendungen bieten ungekühlte Sensoren eine sehr gute Kombination aus Leistung, Größe, Energieverbrauch und Zuverlässigkeit.

Die Wahl des passenden Sensors hängt vom jeweiligen Einsatzgebiet und den Anforderungen an Reichweite und Detailerkennung ab.