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Warum wirken Wasserflächen im Wärmebild oft kalt?

Wasserflächen erscheinen im Wärmebild häufig dunkler oder kälter als ihre Umgebung. Das liegt daran, dass Wasser eine hohe Wärmekapazität besitzt und seine Temperatur deutlich langsamer verändert als Boden, Gebäude oder Pflanzen.

Zusätzlich reflektiert eine ruhige Wasseroberfläche teilweise die Wärmestrahlung des kalten Himmels. Dadurch kann sie im Wärmebild noch kühler erscheinen, als sie tatsächlich ist.

Je nach Wetterlage, Jahreszeit, Sonneneinstrahlung und Wassertemperatur kann sich dieser Eindruck jedoch ändern. Warmes Wasser oder fließende Gewässer können im Wärmebild auch deutlich heller erscheinen als ihre Umgebung.