Dualoptik Wissensdatenbank

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Was ist der Unterschied zwischen einem Vorsatzgerät und einem Nachsatzgerät?

Der Unterschied zwischen einem Vorsatzgerät und einem Nachsatzgerät liegt in der Position, an der das Gerät an einer vorhandenen Optik angebracht wird.

Ein Vorsatzgerät wird vor der Optik montiert. Es befindet sich also zwischen dem Zielbereich und der vorhandenen Optik. Das Vorsatzgerät erzeugt das Bildsignal, das anschließend durch die Optik betrachtet wird.

Ein Nachsatzgerät wird dagegen hinter der Optik angebracht. Es sitzt zwischen dem Okular der Optik und dem Auge des Nutzers und verarbeitet das bereits erzeugte Bild der vorgeschalteten Optik.

Der Unterschied hat Auswirkungen auf die Funktionsweise und die Anforderungen an das System:

Vorsatzgeräte

  • werden vor der Optik montiert
  • benötigen eine passende Adapterlösung
  • nutzen die vorhandene Optik zur Betrachtung
  • können häufig mit verschiedenen Optiken kombiniert werden
  • müssen exakt mit der Optik abgestimmt werden

Nachsatzgeräte

  • werden hinter der Optik montiert
  • nutzen das bereits vorhandene Bild der Optik
  • werden häufig zwischen Okular und Auge eingesetzt
  • benötigen eine passende Schnittstelle zur vorhandenen Optik

Bei Wärmebild- und Nachtsichtsystemen haben sich Vorsatzgeräte besonders etabliert, da sie vorhandene Optiken erweitern können. Nachsatzgeräte werden seltener eingesetzt, da die Anforderungen an Optik, Bildqualität und Montage höher sein können.

Welche Bauform besser geeignet ist, hängt von der verwendeten Optik, dem gewünschten Einsatzbereich und den technischen Anforderungen ab.