Häufig gestellte Fragen

ASi Detektor / Amorphes Silizium

ASi ist ein Material das für Wärmebilddetektoren eingesetzt wird, aufgrund des guten Absorptionsvermögen der Infrarotwellen im Spektralbereich. Im Vergleich zu einem Detektor aus VOx kann es aber keine so gute Bildqualität liefern.

Bildverstärkerröhre / Bildverstärker

Das sind opto-elektronische Vakuum-Geräte, die nur sehr geringe Mengen von Licht in sichtbare Ebenen für das menschliche Auge verstärken.

Es besteht aus folgenden Teilen:

Fotokathodenfläche: Umwandlung von Licht in Elektronen
Verstärker: Elektronen Beschleuniger
Phosphorescent Schicht: sichtbares, verbessertes Bild

Bildwiederholungsfrequenz / Hertz

Die Bildwiederholungsfrequenz wird in Hertz (Hz) gemessen. Bei Wärmebildgeräten sind meist 50 Herz Stand der Dinge. Umso höher die Herzzahl ist umso klarer und störungsfreier („Ruckelfreier“) kann das Bild dargestellt werden.

Binokulares Nachtsichtgerät

Ist ein Nachtsichtgerät mit einem oder zwei Objektiven und zwei Okularen.

Bundesförderprogramm zur Anschaffung von Drohnen zur Rehkitzrettung 2025 FAQ

Was ist das Ziel der Fördermaßnahme? Das Ziel der Förderung ist die Unterstützung des Einsatzes von Drohnen mit Wärmebildkameras zur Wildtiersuche, insbesondere zur Rehkitzrettung, um Tiere während der Wiesenmahd zu schützen.

Wer kann die Förderung beantragen? Antragsberechtigt sind Kreisjagdvereine, regionale Jägervereinigungen, und Kitzrettungsvereine in Form eingetragener Vereine, die gemeinnützig nach der Abgabenordnung agieren. Vereine in Insolvenz, in Gründung oder ohne Satzungsschwerpunkt in der Rehkitzrettung sind ausgeschlossen.

Was wird gefördert? Gefördert wird die Anschaffung neuer Drohnen mit Wärmebildkamera sowie Zubehör wie Akkus und Ladekabel. Gebrauchte oder über Auktionsplattformen erworbene Drohnen sind nicht förderfähig.

Für welche Zwecke darf die geförderte Drohne eingesetzt werden? Die Drohne darf innerhalb der ersten drei Jahre ausschließlich für die Rehkitzrettung und die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest eingesetzt werden.

Wie viele Drohnen werden gefördert? Pro Antragstellendem wird eine Drohne gefördert, ohne dass es einen Rechtsanspruch auf die Zuwendung gibt.

Wie hoch ist die Förderung? Bis zu 60% der förderfähigen Kosten, jedoch höchstens 4.000 Euro, können gefördert werden. Skonti und Rabatte sind vom Antrag abzuziehen.

Wo sind die Anträge zu finden? Die Anträge sind online über das Förderportal der BLE unter www.ble.de/rehkitzrettung zu finden. Hier können Sie den Antrag direkt stellen: https://foerderportal.bund.de/easyonline/nutzungsbedingungen.jsf?redirectFrom=/easyonline/formularbearbeitung.jsf

Wie läuft das Antragsverfahren ab? Zunächst muss der Antrag online gestellt werden. Erst nach positiver Prüfung kann dann die Drohne gekauft werden. Die Antragsfrist endet am 17. Juni 2025.

Welche Dokumente und Daten benötige ich für den Antrag auf Förderung? Erforderlich sind eine Vereinssatzung, gegebenenfalls Vollmachten, und eine Schätzung der maximalen Ausgaben für die Drohne. Kostenvoranschläge sind nicht nötig.

Welche Dokumente benötige ich für das Verwendungsnachweisverfahren? Nach Erwerb der Drohne müssen das ausgefüllte Formular “Verwendungsnachweis und Auszahlungsantrag” und Nachweise hochgeladen werden.

Wie sind die Antragsfristen? Die Frist für den Antrag auf Förderung endet am 17. Juni 2025, und der Nachweis der Verwendung muss bis zum 30. September 2025 erbracht werden.

Was ist bei der Rechnung der Drohne zu beachten? Die Rechnung muss alle relevanten Informationen wie Namen des Verkäufers, Empfängerdaten und Mehrwertsteuer klar ersichtlich enthalten.

Wie erfolgt die Auszahlung der Förderung? Die Auszahlung erfolgt nach positiver Prüfung und Ablauf der Rechtsbehelfsfrist, es sei denn, es wird freiwillig auf das Rechtsmittel verzichtet.

Welche Pflichten hat der Zuwendungsempfänger? Der Empfänger muss den Drohneneinsatz dokumentieren, die Drohne inventarisieren und wirtschaftlich auswählen. Defekte Drohnen müssen gemeldet werden.

Wer überprüft die Verwendung der geförderten Drohne? Die BLE oder beauftragte Dritte führen stichprobenartige Kontrollen durch.

Wie kann ich gegen einen Bescheid Widerspruch einlegen? Jeder Bescheid enthält eine Rechtsbehelfsbelehrung. Widerspruch ist binnen eines Monats postalisch oder per qualifizierter E-Mail zu erheben.

Bitte beachte, dass die vollständigen Informationen auf der offiziellen Webseite zu finden sind, um sicherzustellen, dass alle Anforderungen und Fristen ordnungsgemäß erfüllt werden.

CCD / CMOS

CMOS steht für Complementary metal-oxide-semiconductor, CCD steht für charge-coupled device. Beides sind Speicherchips, die das Bild von Nachtsichtgeräten digital verarbeiten.

Die Gesetzeslage beim Einsatz von Nachtsichtgeräten

Der legale Einsatz eines Nachtsichtgerätes in Verbindung einer Zieloptik / Waffe
Um Nacht-Ziel-Technik bei der Bejagung von Schwarzwild zur Prävention und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest nach den jeweiligen Landesjagdgesetzen einsetzen zu können, muss dies mit einem sogenannten Dual-Use Gerät erfolgen. Dabei handelt es sich um Nachtsichtvorsatz- oder Nachtsichtaufsatzgeräte, die weder durch ihre Konstruktion noch durch ihre Bauart ausschließlich als Schusswaffenzubehör bestimmt sind.

„Dual-Use“-Nachtsichtvorsatzgeräte und „Dual-Use“-Nachtsichtaufsatzgeräte können mittels entsprechender Adapter mit den Objektiven von optischen Geräten, wie zum Beispiel Fotoapparate, Videokameras und Ferngläser verbunden werden. In dieser Kombination können „Dual-Use“-Nachtsichtgeräte auch eigenständig zur nächtlichen Beobachtung genutzt werden. Diese Art der Verwendung von „Dual-Use“-Nachtsichtvorsatzgeräten und Nachtsichtaufsatzgeräten fallen nicht unter dieses Verbot und sind daher zulässig.

Diese Wärmebildvorsatzgeräte und Restlichtvorsatzgeräte können frei, ohne Jagdschein oder Voreintrag in eine Waffenbesitzkarte von jedem erworben werden, da sie dessen Vorgaben entsprechen. „Dual-Use“ – Nachtsichtvorsatzgeräte und „Dual-Use“-Nachtsichtaufsatzgeräte besitzen wie gesetzlich vorgeschrieben kein eigenes Absehen und erfüllen daher alle Voraussetzungen, die der Gesetzgeber zum freien Verkauf und Erwerb vorschreibt.

Das Montieren an Zieloptiken ist in Deutschland je nach Bundesland erlaubt (z.B. Baden-Württemberg), bitte Informieren Sie sich mit den Bestimmungen in Ihrem Bundesland vor der Nutzung. Im jeweiligen Ausland beachten Sie bitte die gegebenen Landesgesetze. Die Nutzung eines IR-Laser in Kombination mit einem Restlichtverstärker ist in Deutschland nicht erlaubt.

Digital vs Analog in der Nachtsicht – Technik

Der Vorteil in der analogen Technik zeichnet sich immer noch in der möglichen Wiedergabequalität aus, den die digitalen Geräte können “nur” die Präzision der ersten Generation analoger Nachtsichtgeräte erreichen.

Dafür können digitale Geräte farbige Bilder darstellen und können zumeist auch die Bilder aufzeichnen.

Display LCOS / LCD / OLED / AMOLED

Ein LCOS (Liquid Crystal Silicon) Display besteht aus Flüssigkristallen, die das Bild erzeugen. Im Gegensatz zu einem LCD-Display (Flüssigkristallbildschirm) ist dieses nicht lichtdurchlässig, das Licht wird stattdessen reflektiert. Ein OLED-Display (Organic Light Emitting Diode) besteht aus organischen Leuchtdioden zur Bilderzeugung. Ein AMOLED-Display (Active Matrix) kann Bilder schneller darstellen als ein OLED-Display, hat aber den Nachteil, das die Lebensdauer kürzer ist.

Empfehlung bei rot-grün Sehschwäche

Der Vorteil von ONYX und BW Bildröhren mit ihrer „schwarz-weiß“ Bilddarstellung besteht darin, dass Menschen mit rot-grün Sehschwäche bei gleichen Leistungsparametern das Bild besser wahrnehmen können als mit einer grünen (P22) oder grün-gelben (P43) Röhre. Für normalsichtige Personen bringt dies keinen Vorteil, jedoch wird das Bild oftmals als natürlicher empfunden und ist deshalb auch bei „normalsichtigen Personen“ immer beliebter.

Selbstverständlich haben alle als neu angebotenen Geräte fabrikneue Bildröhren installiert. Ebenso sind sie blitz- und schockgeschützt.  Zu jedem Gerät bekommen Sie ein Datenblatt mit den Original-Messwerten von Photonis mitgeliefert.

F-Kennzahl / Blendenzahl

Die F-Nummer ist das Verhältnis von Brennweite und Durchmesser der Eintrittspupille. Umso kleiner die Kennzahl ist, desto größer ist die Größe der Linse.

Farb-Profile / Farbmodi

Die Darstellung von Wärmebildquellen lassen sich in verschiedenen Farbtönen darstellen, meist stehen diese in Schwarz / weiß, rot oder Blautönen sowie in Multicolor zur Verfügung.

Field of View / FOV

Der FOV ist das Sehfeld, das man durch die Optik der Wärmebildkamera sehen kann. Dieses wird meist in horizontal x vertikal auf einer Entfernung von 100 Metern angegeben. Oftmals wird auch der Winkel in ° zur Objektivlinse angegeben. Je kleiner die Kennzahlen sind, desto kleiner ist auch das sichtbare Feld im Nahbereich.

Für was dient die Helligkeitsregelung ?

Die Einstellung regelt, wie viel Licht in die Röhre einfallen soll, kann manuell oder automatisch erfolgen. Dies hilft auch gegen eine Blendung des Auges.

GEN I (1. Generation)

Damit sind passive Nachtsichtgeräte gemeint, die erstmals von der US-Army im Vietnam Krieg eingesetzt wurden. Die Technik nutzt das restlich vorhandene Umgebungslicht. Die verwendete S20 Fotokathode kann das Licht bis zu 1000 × verstärken, benötigt aber viel Restlicht, die Geräte sind meist sehr groß und schwer.

GEN II (2. Generation)

Nachtsichtgeräte, die mit einer Mikrokanalplatte und einer S25 Photokathode ausgestattet sind. Diese Technik führt zu einem helleren Bild, insbesondere ist das bei der Randschärfe bemerkbar. Die Gen II Geräte benötigen weniger Umgebungslicht. Die Geräte verstärken das Licht um ca. das 20.000 x, auch die Bildqualität und die Auflösung konnte verbessert werden.

GEN III (3. Generation)

Die Nachtsichtgeräte der GEN 3 basieren auf einer PVS-7 Schutzbrille. Die Technik verwendet das System der Gen II, nutzt nun aber eine Galliumarsenid Photokathode, die zu einer höheren Bildauflösung führt. Zudem haben die Geräte eine höhere Lebensdauer. Nachteile ist der Halo Effekt, der bei hellen Bereichen für eine Art Leuchten sorgt. Zudem benötigen die Geräte mehr Strom. Das Licht kann um das 30.000 x bis 50.000 x verstärkt werden.

Generation 3 Katod

Wir bieten auch Geräte mit „echten“ Generation 3 Bildverstärker an. Diese haben anders als normale Photonis- oder GUS-Bildröhren einen GaAs Photokathode, welche besonders lichtempfindlich sind. Auf Grund des technischen Aufbaus kann man aber die Leistungswerte der Photokathode nicht direkt mit denen einer Photonis Röhre vergleichen. So sind 700µA/lm von Photonis mit ca. 1800µA/lm bei Gen.3 vergleichbar. Generation 3 Bildröhren werden übrigens schon seit über 30 Jahren gefertigt und sind keine neue Erfindung. Und es gibt auch bei Generation 3 Röhren riesige Leistungsunterschiede. So sind Röhren älterer Bauart natürlich nicht mit den modernen Gen. 3 Röhren vergleichbar. Durch die starke Entwicklungsarbeit von Photonis muss man heute sagen, dass moderne Generation 2 Röhren mit Generation 3 gut mithalten können. Für welche Röhren-Generation sich der Kunde entscheidet, bleibt letztlich natürlich ihm selber überlassen.

Gesetzeslage beim Einsatz von  Nachtsichtgeräten

Die Gesetzeslage beim Einsatz von  Nachtsichtgeräten und was es zu beachten gibt.

Sicherlich haben Sie sich schon gefragt, auf was man achten muss, wenn Sie beabsichtigen, ein Nachtsichtgerät einzusetzen. Wir versuchen Ihnen Tipps und Hilfestellung anhand unserer Erfahrungen zu geben.


Der legale Einsatz eines Nachtsichtgerätes in Verbindung einer Zieloptik / Waffe

Um Nacht-Ziel-Technik bei der Bejagung von Schwarzwild zur Prävention und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest nach den jeweiligen Landesjagdgesetzen einsetzen zu können, muss dies mit einem sogenannten Dual-Use Gerät erfolgen. Dabei handelt es sich um Nachtsichtvorsatz- oder Nachtsichtaufsatzgeräte, die weder durch ihre Konstruktion noch durch ihre Bauart ausschließlich als Schusswaffenzubehör bestimmt sind.

„Dual-Use“-Nachtsichtvorsatzgeräte und „Dual-Use“-Nachtsichtaufsatzgeräte können mittels entsprechender Adapter mit den Objektiven von optischen Geräten, wie zum Beispiel Fotoapparate, Videokameras und Ferngläser verbunden werden. In dieser Kombination können „Dual-Use“-Nachtsichtgeräte auch eigenständig zur nächtlichen Beobachtung genutzt werden. Diese Art der Verwendung von „Dual-Use“-Nachtsichtvorsatzgeräten und Nachtsichtaufsatzgeräten fallen nicht unter dieses Verbot und sind daher zulässig.

Diese Wärmebildvorsatzgeräte und Restlichtvorsatzgeräte können frei, ohne Jagdschein oder Voreintrag in eine Waffenbesitzkarte von jedem erworben werden, da sie dessen Vorgaben entsprechen. „Dual-Use“ – Nachtsichtvorsatzgeräte und „Dual-Use“-Nachtsichtaufsatzgeräte besitzen wie gesetzlich vorgeschrieben kein eigenes Absehen und erfüllen daher alle Voraussetzungen, die der Gesetzgeber zum freien Verkauf und Erwerb vorschreibt.

Das Montieren an Zieloptiken ist in Deutschland nur mit besonderer Genehmigung von behördlichen Institutionen erlaubt. Im jeweiligen Ausland beachten Sie bitte die gegebenen Landesgesetze.

Informationen zu Röhren
IPX Schutzklassen / IPX Standard

IPX Schutzklassen / IPX Standard

Die Abkürzung “IP” steht für International Protektion, diese Schutzklassen werden in folgende Unterteilt:

Berührungsschutz:
IP0X: Kein Schutz.
IP1X: Das Betriebsmittel ist gegen Fremdkörper mit einem Durchmesser von 50 mm Durchmesser geschützt.
IP2X: Schutz gegen Fremdkörper mit einem Durchmesser von 12,5 mm.
IP3X: Schutz gegen Fremdkörper mit einem Durchmesser von 2,5 mm.
IP4X: Schutz gegen Fremdkörper mit einem Durchmesser von 2,5 mm.
IP5X: Schutz gegen das Berührungen vollständig geschützt.
IP6X: Schutz gegen kleinste Partikel wie Staub.

Feuchtigkeitsschutz:
IPX0: Kein Schutz
IPX1: Schutz gegen senkrecht herabfallende Wassertropfen.
IPX2: Schutz gegen schräg fallende Wassertropfen (Winkel < 15 °).
IPX3: Schutz gegen Sprühwasser (Winkel < 60 °).
IPX4: Schutz gegen Spritzwasser.
IPX5: Schutz gegen Strahlwasser aus allen Richtungen.
IPX6: Schutz gegen starkes Strahlwasser und vorübergehende Überflutung.
IPX7: Schutz gegen ein vorübergehendes Eintauchen in Wasser.
IPX8: Schutz gegen ein dauerhaftes Eintauchen in Wasser (wasserdicht).
IPX9: Schutz gegen Hochdruck und Dampfstrahlreiniger.

IR-Aufheller / Infrarot Aufheller

IR-Aufheller / Infrarot Aufheller

zur Verwendung von Infrarotstrahlern in Verbindung mit Nachtsichtgeräten gilt:

Um zu verstehen wie ein IR-Strahler arbeitet muss man zuerst wissen wie ein Nachtsichtgerät als Lichtverstärker funktioniert. Das ist die Voraussetzung. Grundsätzlich gilt: Ohne Licht – kein Bild!

Da hilft auch keine XD-4, XR-5 oder gar 3. Generation, sondern nur ein IR-Strahler!
Um nun im Dunkeln zu “sehen” kommt eine Infrarot-Zusatzbeleuchtung zum Einsatz. Diese Strahler erzeugen einen Lichtstrahl im Infraroten, unsichtbaren Lichtbereich von 800-900 Nanometer je nach Ausführung. Und jetzt kommt das Problem.

Ein 150 mW Strahler mit einen Infrarotbereich von 870 nm erzeugt kein so gutes Bild wie ein 75 mW Strahler mit 805 nm so die Beschwerde eines Kunden. Zum Einsatz kam ein Gerät mit einer GEN2+ US Röhre.

Wie ist das zu Erklären:
Ganz einfach. Jedes Nachtsichtgerät ist mit einer Infrarot empfindlichen Röhre ausgestattet die in einem genau definierten Bereich Infrarot empfindlich arbeitet. Die Infrarotstrahlung kann nur innerhalb dieser Grenzen verstärkt werden. Anhand des Hersteller Datenblattes der Röhre können Sie erkennen in welchem Bereich die Röhre an besten arbeitet und können danach einen passenden IR-Strahler auswählen.

Merke: jeder Röhrentyp ist anders. Auch gibt es in der Empfindlichkeit große Unterschiede bei und innerhalb den verschiedenen Generationen. Da die verschiedenen Generationen von Nachtsichtgeräten auch unterschiedliche Arbeitsbereiche innerhalb des elektromagnetischen Wellenspektrum aufweisen, sollte ein zusätzlicher IR-Aufheller immer der Wellenlänge der jeweiligen Generation des Nachtsichtgerätes entsprechen.

Gerade bei der 1.Generation mit ihrem Schwerpunkt im nahen sichtbaren Bereich (um 780 nm) würde ein IR-Strahler, der für nachfolgende Generationen (ab GEN2) konzipiert wurde, weniger effektiv sein. Einen IR-Strahler für die 1.Generation sieht man deshalb noch mit bloßem Auge dunkelrot leuchten was bei anderen Strahlern mit höherer Wellenlänge ab 875 nm nicht mehr der Fall ist.

Röhren der 2. Generation arbeiten hauptsächlich im Bereich zwischen 780 und 880 nm Wellenlänge. Die XD-4™ Röhre von DEP arbeitet im Bereich 400 nm – 900 nm.
Eine GaAs-Röhre der Gen III im Bereich von 550 – 930 nm.

Grundsätzlich gilt; je höher die Wellenlänge, desto geringer die Sichtbarkeit des Laserstrahls, was aber auch bedeutet, dass die Lichtausbeute für das Nachtsichtgerät geringer ist und man somit nicht so weit sehen kann.

Höhere Wellenlängen verringern die Sichtbarkeit des Strahlers (“rotes Glimmen”), vermindern jedoch die Lichtausbeute, mit der das Nachtsichtgerät arbeiten kann.

Für Sie als Kunden heißt das – probieren geht über Studieren!

JSA nightlux IR-435 vs. JSA nightlux IR-435 Enhanced

Das Wärmebild Handgeräte JSA IR-435 gibt es auch als Enhanced Version. Die Enhanced Version ist mit einem deutlich licht- und kontrastreicherem Objektiv ausgerüstet. Bei sehr schlechten Witterungsverhältnissen äußerst sich das durch eine bessere Bildwidergabe-Qualität.

https://www.youtube-nocookie.com/channel/UCaYpSLgqfyalENd1MTgs9ZQ

Kaufberatung: Welche Wärmebildkamera ist die richtige für Sie?

Der Kauf einer Wärmebildkamera – ob für die Jagd, Naturbeobachtung oder Überwachung – will gut überlegt sein. Ähnlich wie bei einer Fotokamera benötigen die meisten Anwender kein übermäßig teures High-End-Modell, um klare und kontrastreiche Bilder zu erhalten. Entscheidend ist, dass die Leistung zu Ihren individuellen Anforderungen passt.

In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, worauf Sie achten sollten, um Fehlkäufe zu vermeiden und das beste Wärmebildgerät für Ihre Zwecke zu finden.

1. Nutzen und Einsatzbereich definieren

Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, sollten Sie folgende Fragen beantworten:

  • Wie oft werden Sie das Gerät nutzen – nur gelegentlich oder regelmäßig?
  • Wollen Sie damit vor allem jagen, beobachten oder überwachen?
  • Benötigen Sie zusätzliche Funktionen wie Laser-Entfernungsmesser oder Foto-/Videoaufnahme?

Eine klare Definition Ihrer Anforderungen bringt Sie direkt auf halbem Weg zur idealen Wärmebildkamera.

2. Das Sehfeld (Field of View)

Ein großes Sehfeld ist entscheidend, um Wild oder Objekte länger im Blick zu behalten.

Faustformel: Sehfeld in Grad × 1,745 = Breite in Metern auf 100 m.
Beispiel: 12° × 1,745 ≈ 21 m Sehfeldbreite.

Praxis:

  • Waldrevier → breites Sehfeld, Linse < 50 mm
  • Mischrevier → 35 mm Linse
  • Feldrevier → 50 mm Linse für größere Reichweite

3. Sensorauflösung und Pixelgröße

Der Sensor ist das Herzstück jeder Wärmebildkamera.

  • Auflösung: Mindestens 384×288 px, besser 640×512 px für detailreiche Darstellung.
  • Pixelgröße: 12 µm oder 17 µm sind gängig. Kleinere Pixel = mehr Details, größere Pixel = höhere Empfindlichkeit.

Technik-Tipp: Achten Sie auf moderne VOx-Sensoren (Vanadiumoxid), diese bieten sehr gute Bildqualität.

4. NETD-Wert (Thermische Empfindlichkeit)

Der NETD-Wert gibt an, wie fein Temperaturunterschiede erkannt werden.
Je kleiner, desto besser.

  • Werte unter 50 mK gelten als gut, Premiumgeräte liegen bei < 25 mK.
  • Besonders wichtig bei schlechtem Wetter wie Nebel oder Regen.

5. Spektralbereich

Für die Jagd und Naturbeobachtung sind Geräte mit einem Spektralbereich von 8–14 µm optimal, da sie die Wärmestrahlung von Lebewesen zuverlässig erfassen.

6. Kalibrierung und Bildfrequenz

Eine kurze Kalibrierungszeit verhindert Bildunterbrechungen, in denen Wild aus dem Sichtfeld verschwinden könnte.

  • Bildfrequenz: Mindestens 25 Hz, besser 50 Hz für flüssige Bewegungsdarstellung.
  • Kalibrierung: Möglichst leise und schnell, um das Wild nicht zu verschrecken.

7. Displaygröße und Auflösung

Das Display beeinflusst den Sehkomfort erheblich.

  • Empfehlung: Mindestens 1.000 px Breite, optimal sind 1280×960 px.
  • Helligkeit: In der Nacht auf 10–30 % einstellen, um die Augen zu schonen.

8. Objektivgröße

Die Objektivgröße beeinflusst Sichtfeld und Reichweite.

  • 25 mm → Weitwinkel, ideal im Wald
  • 35 mm → Allround-Lösung für Wald und Feld
  • 50 mm → Große Reichweite, ideal für offenes Gelände

9. Akkulaufzeit und Stromversorgung

Heutige Wärmebildkameras bieten 3–7 Stunden Akkulaufzeit.

  • Fest verbaute Akkus: Standby-Modus ausschalten, um Strom zu sparen.
  • Wechselakkus: Immer Ersatzakkus mitführen.
  • Externe Powerbank: Ideal für längere Einsätze.

10. Datenübertragung und App-Anbindung

Viele Geräte bieten WLAN oder Bluetooth zur Bild- und Videoübertragung.

  • Nutzen Sie immer die Hersteller-App für bestmögliche Kompatibilität.
  • Achten Sie auf eine einfache Bedienung, um Daten schnell teilen zu können.

11. Ansprechbarkeit & Sicherheit

Je näher das Wild, desto leichter die korrekte Ansprache.

  • Wärmebildtechnik kann bei Hintergrundgefährdung oder feinen Hindernissen wie Ästen an ihre Grenzen stoßen.
  • Sicherheit geht immer vor – im Zweifel nicht schießen.

12. Preisrahmen und Empfehlung

  • Gute Geräte beginnen bei ca. 1.300 €, Premiumgeräte liegen bei bis zu 6.500 €.
  • Geräte mit Laser-Entfernungsmesser kosten in der Regel 200–300 € mehr.
  • Testen Sie verschiedene Modelle, bevor Sie kaufen – am besten direkt vor Ort.

Fazit

Die beste Wärmebildkamera ist die, die perfekt zu Ihren Einsatzbedingungen passt.

  • Wald: Linse unter 50 mm
  • Wald & Feld: 35 mm Linse
  • Offenes Feld: 50 mm Linse

Geringer NETD-Wert, hohe Auflösung, gutes Akku-Management und benutzerfreundliche Datenübertragung steigern den Nutzen erheblich.

Unser Tipp: Besuchen Sie uns vor Ort – wir haben ständig 200–300 Geräte vorrätig, die Sie selbst testen können. Bringen Sie bei Zieloptiken am besten gleich Ihre Waffe mit.

Laserluchs

Hersteller für Infrarot Laser Geräte im Taschenlampen Format.

lp / mm

Diese Angabe (maximale Anzahl von Linienpaaren pro Millimeter) gibt die Auflöse-Qualität des Nachtsichtgerätes an, wenn ein genormtes schwarz-weißes Streifenmuster durch ein Nachtsichtgerät betrachtet wird.

Mikrobolometer / Detektor / Sensor

Ein Wärmebilddetektor (Mikrobolometer) arbeitet mit thermischer Technik zur Darstellung von Wärmebildquellen. Der Sensor kann elektromagnetische Strahlung im mittleren und langwelligen Infrarotbereich erkennen und diese Daten werden durch Focal Plane Array (Reihengeschaltete Sensorzellen) in Bild umgewandelt.

NETD / Temperaturempfindlichkeit

NETD bedeutet Noise Equivalent Temperature Difference, diese Kennzahl gibt die Temperatursensibilität des Wärmebilddetektors an. Diese wird in Millikelvin (mk) angegeben, umso kleiner dies Kennzahl ist, umso besser wird die Wärmebildquelle dargestellt.

NUC Calibration / Shutter

NUC (Non Uniformity Correction) kalibriert die Empfindlichkeit jedes einzelnen Bildpunktes, sodass die Bildwiedergabe der unterschiedlichen Wärmequellen bei gleicher Wärme Abstrahlung auch gleich hell dargestellt werden. Dies wird automatisch durch den sogenannten Shutter durchgeführt, welcher durch ein „Klick“ hörbar ist. Je nach Wärmebildkamera kann diese Korrektur auch manuell ausgeführt werden.

NV M.A.U. GUS

Das NV M.A.U. GUS wird exklusiv in dieser Form nur von uns von der Firma Dipol gefertigt. Seine Performance in der Version „Select“ ist hervorragend und das Bild quasi optisch rein. Die Bildröhren haben den höchstmöglichen Leistungsstandard, den Dipol nach Deutschland exportieren darf. Erhältlich mit grün-gelblichen (P43) Bildschirm oder in der Version BW. Das BW steht für Black & White und hat wie die ONYX Bildröhren eine graumonochrome Bilddarstellung. Diese Röhren sind auch als „Standard“ Version erhältlich. Hierbei handelt es sich um Röhren mit mehr kosmetischen Fehlern und geringerer Leistung. Bei den GUS Geräten liegt kein Datenblatt bei. Aber wir garantieren, dass die Geräte bei Kauf immer die Mindestspezifikation erreichen. Natürlich liegen die Leistungsparamater meist darüber.

Pitch

Der sogenannte Pitch ist die Größe eines Bildpunktes der Sensorzelle von einem Wärmebilddetektor. Er wird in Mikrometer (µm) angegeben. Bei Wärmebildgeräten sind meist eine Größe von 17µm und 25 µm üblich. Umso kleiner die Kennzahl ist, umso besser kann die Wärmebildquelle dargestellt werden.

Pixel / Bildpunkte / Auflösung

Die Pixelanzahl bei einem Wärmebildgerät definiert die Anzahl der Sensorzellen des Detektors. Die Auflösung von 1024 (horizontal) x 768 (vertikal) Pixel ergibt eine Anzahl an Sensorzellen von 786.432 Bildpunkten, was 0,786432 Megapixel entspricht.

Pulsar Apex Wärmebild-Zielfernrohre FAQ

Können APEX Zielfernrohre auch mit RCR123A Batterien von Fremdanbietern verwendet werden?

Hier ist Vorsicht angebracht. Das Batteriefach der APEX Zielfernrohre wurde speziell so konzipiert, dass Batterien hochkant eingelegt werden können. Daher muss neben der passenden Spannung unbedingt auf die richtige Größe geachtet werden. Da das Gerät nur den Batterieentladungszustand von nicht aufladbaren 3 V Batterien korrekt anzeigt, können Akku-Packs „falsch interpretiert“ werden. In diesem Fall können die Li-Ionen-Akkus soweit entladen werden, dass sie einen kritischen Punkt erreichen und unter Umständen danach unbrauchbar werden. Wir raten daher nur Batterien zu verwenden, welche explizit von Pulsar freigegeben wurden.

Kann das Zielfernrohr auch mit Aufspannschrauben auf einer Schiene befestigt werden?

Dies ist grundsätzlich möglich. Voraussetzung ist eine fachkundige Befestigung mit dafür freigegebenem Gewindekleber.

Was kann ich tun, wenn sich das Batteriefach beim Schuss öffnet?

Ein spontanes Öffnen des Batteriefachs passiert in der Regel nur dann, wenn das Batteriefach falsch oder nicht vollständig verschlossen wurde. Unter Umständen kann es aber auch an „zu großen“ Akkupacks von Fremdanbietern liegen, welche grundsätzlich ein zuverlässiges Schließen verhindern.

Kann ich die externe Stromversorgung verwenden, wenn aufgeladene Batterien eingelegt sind?

Ja, denn die APEX Gerät sind so konzipiert, dass sie immer erst die externe Stromquelle verwenden. Um auf die Batterie-Speisung zu wechseln, starten Sie das Zielfernrohr erneut und wählen die Stromquelle manuell aus. Ein automatisches Umschalten erfolgt nicht.

Pulsar Digisight Zielfernrohre FAQ

Wo stehen die Absehenabmessungen der Digisight und Digisight LRF Nachtsichtzielfernrohre?

Alle Informationen zu den Absehenabmessungen der Digisight und Digisight LRF Modelle finden Sie unter folgendem Link: Pulsar Download. Dieser leitet Sie auf die offizielle Website des Herstellers.

Ist es möglich, das Absehen der Nachtsichtzielfernrohre zu deaktivieren?

Nein, die Geräte bieten keine Möglichkeit zum Deaktivieren dieser Funktion.

Ich benötige eine neue Gummiaugenmuschel. Wo erhalte ich schnellstmöglich Ersatz?

Sämtliche Augenmuscheln und weiteres Zubehör erhalten Sie bei uns, kontaktieren Sie uns bitte: info@dualoptik.de oder Tel. +49 7641 9591554.

Ist es möglich, das Gerät über zwei AA Lithium-Polymehr-Batterien mit einer Spannung von 3,7 Volt sowie über zwei gleich große Batterienachbildungen (Fremdanbieter) zu betreiben?

Grundsätzlich ja, da das Zielfernrohr selbst bei einer Spannungsüberhöhung von 1,4 V funktionieren wird. Hintergrund: Lithium-Polymer-Batterien verfügen über eine Schutzfunktion, bei welcher die Batterien ab einem bestimmten Schwellenwert keinen Strom mehr führen. In dem hier genannten Fall ist es aber möglich, dass das Gerät bis zur endgültigen Entladung einen vollen Batteriestand anzeigen könnte und Sie keine zuverlässige Information über den tatsächlichen Stand der Batterie bekommen.

Beim Einschießen wirkt mein Ziel überbelichtet. Ich kann keine dauerhafte kontrastreiche Abbildung des Zieles erreichen.

Beachten Sie immer, dass die Digisight Nachtzielfernrohre für den Einsatz bei sehr geringen Lichtverhältnissen konzipiert sind. Sollte das Gerät bei Tageslicht verwendet werden, raten wir Ihnen zu folgender Lösung: Bohren Sie ein mittiges und max. 4-5mm großes Loch in den Objektivschutzdeckel. Hierdurch wird überschüssiges Licht zuverlässig abgeleitet. Je nach Anwendung hat sich zudem die Verwendung eines zusätzlichen Lichtfilters bewährt.

Ist es möglich, das Digisight N750 / N770 auch mit der Software des Digisight N750A / N770A betreiben?

Das ist nicht möglich. Pulsar bietet für jedes Modell eine entsprechende und eigens konzipierte Software an. Hintergrund: Die Modelle unterscheiden sich in der Regel durch zahlreiche elektronische Komponenten, welche eine individuelle Softwarelösung benötigen. Aus diesem Grund sollte stets nur die Software des jeweiligen Modells verwendet werden. Software-Upgrades sind daher so nicht möglich.

Wo finde ich die Informationen zu den Abmessungen der anwendbaren Schienen?

Eine detaillierte Liste sowie die dazugehörigen Beschreibungen finden Sie unter folgendem Link: Pulsar Download.

Kann ich den Reticle Manager für die Bildung und die Korrekturen der Absehen vom Digisight N750/N770 verwenden?

Der Reticle Manager ist nicht kompatibel mit dem Digisight N750 /N770. Das Programm funktioniert nur mit dem N550. Pulsar bietet jedoch einen Download für ein Absehen an, welches unter folgendem Link heruntergeladen werden kann (siehe „Fadenkreuze zum Downloaden“): Pulsar Download.

Pulsar Forward Nachtsichtvorsatzgeräte FAQ

Auf welche Zielfernrohre darf ich das Nachtsichtvorsatzgerät montieren?

Pulsar bietet Ihnen Adapter, mit welchen Sie das Nachtsichtvorsatzgerät auf Tageslichtgeräte und Zielfernrohre mit einem Objektiv-Außendurchmesser von 46,7 bis 50,6mm sowie 54,7 bis 65,6mm montieren können. Damit sind die meisten gängigen Zielfernrohre mit den Adaptern kompatibel.

Kann das Nachtsichtvorsatzgerät auch bei großen Kalibern verwendet werden?

Ja. Die Schussfestigkeit beträgt 6000 J. Somit kann das Gerät auch mit Großkaliberwaffen verwendet werden.

Ist der Kunststoffadapter wirklich stoßfest?

Ja, dieser kann ebenfalls bei Waffen mit einer maximalen Mündungsenergie von 6000 J benutzt werden.

Ist es notwendig, das Vorsatzgerät entsprechend einzuschießen?

Nein. In der Regel können Sie das Vorsatzgerät ohne ein Einschießen verwenden. Sollte das Gerät einmal einen starken Schlag abgekommen oder einen gröberen Sturz erlitten haben, können Sie die Treffpunktlage überprüfen und diese bei Bedarf auch selbstständig anpassen.

Verstellt sich die Treffpunktlage bei der Montage des Vorsatzgerätes?

Nein. Die Montage hat keinerlei Einfluss auf die Treffpunktlage und wird dabei nicht verändert oder verstellt.

Hintergrund: Der Vorsatz hat eine einfache Vergrößerung, welche nach der Methode der „Maßstabsbestimmung“ kalibriert wird.

Wie kann ich das Vorsatzgerät auf dem Zielfernrohr ausrichten?

Hierfür lockern Sie als Erstes die Klammer am Adapter. Anschließend kann über die Menü-Funktion „Horizont“ das Absehen angepasst werden. Eine andere Option ist das parallele Ausrichten des Absehens anhand der oberen und unteren Grenze am Display. Hierbei wird das Absehen ausschließlich nach Augenmaß zentriert und ausgerichtet.

Wie wird der Adapter auf dem Zielfernrohr montiert?

Messen Sie hierzu zunächst die Außenabmessungen des Zielfernrohrs unter Zuhilfenahme des Messschiebers. Wählen Sie anschließend entsprechend der Abmessung den passenden Adapterring. Setzen Sie den Ring in den Adapter und montieren Sie den Adapter auf dem Zielfernrohr. Sollte der Adapter trotz des richtigen Ringes nicht passen, empfehlen wir, die Klemmschraube zu lockern. Danach die Klammer zuklappen. Wichtig: Eine Montage des Adapters ohne Adapterringe ist nicht zulässig und gefährlich. Achten Sie zudem vor dem Festklemmen des Adapters darauf, dass das Bild in der Mitte des Zielfernrohrs angezeigt wird. Führen Sie bei Bedarf entsprechende Korrekturen durch.

Welchen IR-Strahler kann ich in Kombination mit dem Vorsatzgerät verwenden?

Grundsätzlich können Sie jeden beliebigen IR-Strahler der Marke Pulsar verwenden. Wir raten aber prinzipiell zum Pulsar-X850, welcher mit seiner Wellenlänge von 850 nm sehr gut mit der hohen Empfindlichkeit des Sensors harmoniert und Ihnen so eine maximale Entfernung ermöglicht.

Gut zu wissen: Pulsar IR-Strahler haben eine autarke Batterie-Speisung. Somit wird die Betriebsdauer des Vorsatzgerätes bei deren Verwendung nicht beeinflusst.

Kann ich das Vorsatzgerät auf ein Zielfernrohr mit Parallaxe-Einstellung montieren?

Ja. Achten Sie aber darauf, dass die Parallaxe auf eine Distanz von 100 Metern eingestellt ist.

Wofür nutze ich die Funktion „DISTANZ“?

Mithilfe der Distanzfunktion können Sie die optische Achse des Vorsatzgerätes über die Achse des Zielfernrohrs anpassen und korrigieren. Dies ist gerade beim Präzisionsschießen und auf weite Entfernungen von entscheidender Bedeutung. Als Standard-Einstellung ist ab Werk eine Distanz von 100 m eingestellt. Grundsätzlich sind folgende Entfernungen als „Distanz-Vorlagen“ möglich: 15, 20, 30, 50, 75, 100, 150 und 300 Meter.

Pulsar IR-Strahler FAQ

Ist der „unsichtbare“ Pulsar-940 IR-Strahler mit den Nachtsichtzielfernrohren der Gen. 1 und 2+ effektiv?

Nein. Der Pulsar-940 IR-Strahler bietet bei sämtlichen Nachtsichtzielfernrohren der 1. und 2+ Generation kaum nennenswerten Nutzen. Hintergrund: Die Restlichtverstärkerröhre besitzt auf dieser Wellenlänge lediglich eine sehr geringe Empfindlichkeit und spricht dementsprechend kaum darauf an.

Für digitale Nachtsichtzielfernrohre empfehlen wir daher IR-Strahler mit einer Wellenlänge ab 900 nm. Bei Geräten mit Restlichtverstärker können bereits IR-Strahler mit einer Wellenlänge von 780 – 850 nm verwendet werden.

Ich verwende meinen IR-Strahler auf dem digitalen Nachtsichtgerät Recon. Leider ist der Lichtpunkt des Strahlers nicht im Zentrum. Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es?

Die gute Nachricht: Sämtliche Pulsar IR-Strahler bieten eine einstellbare Lichtpunktlage im Sichtfeld. Somit lässt sich jederzeit eine Korrektur vornehmen. In der Betriebsanleitung Ihres Gerätes finden Sie hierzu detaillierte Informationen und Hinweise. Bei eventuellen Rückfragen berät Sie das Dualoptik-Team aber auch gern weiter.

Sind Pulsar Laser-Infrarotstrahler eigentlich gefährlich? Wenn ja, worauf muss ich achten?

Sämtliche Pulsar IR-Strahler (sowohl verbaute als auch externe IR-Strahler) erfüllen die Laserklasse 1 für Augensicherheit nach dem IEC 60825 Standard und haben keine gefährlichen Auswirkungen auf Augen und Netzhaut.

Trotz allem empfehlen wir, dass man es vermeiden sollte, absichtlich und direkt in die Augen zu strahlen.

Pulsar Quantum Wärmebildgeräte FAQ

Kann ich mein Quantum HD38 Pulsar mit einer Software für die automatische Kalibrierung „updaten“?

Dies ist nicht möglich. Hintergrund: Die automatische Kalibrierung wurde erst in die späteren Modellreihen der Quantum-Serie eingebaut. Hierfür hat Pulsar ein spezielles Rouleau verbaut, welches die HD38 Modelle nicht besitzen.

Mein Quantum HD50S ist an einem CVR640 Videorekorder angeschlossen. Leider erhalte ich bei sämtlichen Aufnahmen ein schwarzes Bild. Welche Lösungen gibt es?

Prüfen Sie als Erstes den Anschluss. Sitzt alles korrekt und sicher? Haben die Kabel evtl. Beschädigungen? Ein weiterer häufig auftretender Fehler betrifft den ausgeschalteten Videoausgang des Fernsehers. Prüfen Sie im Menü Ihres TV-Gerätes, ob der Videoausgang aktiviert ist. Aktivieren Sie ihn und achten Sie auf den korrekten Signal-Standard (PAL / NTSC).

Eignet sich das Quantum auch für Beobachtungssituationen durch Glas- und/oder Fensterscheiben?

Nein, dies ist nicht möglich. Hintergrund: Kein Wärmebildgerät erzeugt genügend Ausleuchtung, um Glas zu durchdringen. Daher sind Beobachtungen durch Glas nicht möglich.

Warum sollte ich mein Quantum – Gerät kalibrieren?

Das Kalibrieren ist ein wichtiger Garant, um sämtliche Details korrekt wiederzugeben. Beim Kalibrieren findet quasi eine „Eichung“ des Sensors / Mikrobolometers statt. Zugleich werden eventuelle Bildfehler ausgeglichen und Sie vermeiden unnötige Bildverzerrungen sowie „erstarrte“ Konturen.

Grundsätzlich ist das Kalibrieren vor allem dann ratsam, wenn Sie das Gerät selten verwenden. Dauernutzer, welche häufig auf Ihr Quantum zurückgreifen, werden in der Regel nur selten kalibrieren müssen, um eine korrekte Wiedergabe zu erzielen.

Die Auslösung des Rouleaus ist mir zu laut. Gibt es eine Möglichkeit, dieses Geräusch bei der Kalibrierung der Matrix zu beseitigen?

Mithilfe des manuellen Betriebs können Sie Ihr Quantum absolut geräuschlos kalibrieren. Schließen Sie hierzu das Objektiv mit dem Objektivdeckel oder decken Sie es mit der Hand ab, bevor Sie die Kalibrierung starten.

Grundsätzlich stehen Ihnen beim Quantum folgende Kalibrierungsarten zur Verfügung: manuell, automatisch und halb automatisch.

Beeinträchtigen helles Sonnenlicht bzw. eine direkte Einstrahlung mein Wärmebildgerät?

Zu helle Lichtquellen (Energieträger), wie etwa die Sonne, Feuer oder Laser können die Sensorik des Wärmebildgeräts stören und zum Teil beschädigen. Wir raten dazu, das Gerät bei Nichtverwendung stets mit dem geschlossenem Objektivdeckel aufzubewahren. Betreiben Sie das Gerät zudem nicht bei Temperaturen über 50 °С, um mögliche Schäden zu vermeiden.

Strahlen Quantum Wärmebildgeräte gefährliche Lichtwellen oder Ähnliches aus?

Nein. Pulsar Wärmebildgeräte können absolut gefahrlos verwendet werden. Sie strahlen keinerlei Wellen etc. aus und gefährden niemanden. Hintergrund: Wärmebildgeräte empfangen lediglich Signale (Infrarotausstrahlung von Objekten) und verarbeiten diese.

Kann das Quantum auch Wärmequellen hinter Mauern „erkennen“?

Da ein Wärmebildgerät stets nur die Oberflächenwärme des jeweiligen Beobachtungsobjekts erfasst, benötigt der Sensor zumindest „einige Informationen“ in Bezug auf IR-Strahlung. Somit kann ein vollständig hinter einer lichtundurchlässigen Mauer oder einem ähnlichen Hindernis verstecktes Objekt nicht erkannt werden.

Wichtig: Dringen Lichtquellen durch Mauerrisse oder etwa einen Spalt durch, wird das Quantum diese sofort „erkennen“.

Wie lange beträgt die Betriebszeit des Quantum Wärmebildgerätes?

Die Betriebszeit richtet sich nach vielen Parametern und betrifft neben dem Mikrobolometer auch Display, Wafer, Tasten, Rouleau (Kalibrierung) sowie andere mechanische und nichtmechanische Elemente des Geräts.

Pulsar verwendet dabei ausschließlich Komponenten und Teile, welche von der Yukon Advanced Optics Worldwide umfangreich getestet wurden. Aus diesem Grund gibt Pulsar auch eine dreijährige Garantie und repariert das Gerät in dieser Zeit, sollte es zu einem nichtverschuldeten Defekt kommen. Grundsätzlich lässt sich die Lebensdauer durch eine sorgsame und den Garantiebedingungen entsprechende Nutzung natürlich deutlich verlängern.

Für was steht die „Bildwechselfrequenz“?

Die Bildwechselfrequenz sagt aus, wie häufig das Wärmebild auf dem Display pro Sekunde „aktualisiert“ wird. Es handelt sich hierbei um eine Messeinheit in Hertz.

Je größer die Bildwechselfrequenz, desto flüssiger und glatter erscheint die Bildwiedergabe. Bitte bedenken Sie, dass es für Wärmebildgeräte mit einer Bildwechselfrequenz über 9 Hz unter Umständen Ausfuhrbeschränkungen für Ihre Region gibt. Gerne informieren wir Sie zum Thema Ausfuhrbeschränkungen auch ausführlich in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Ab und an erscheinen in der Mitte des Displays Flecken und/oder Artefakte. Woran liegt das und ist dies ein Defekt?

Solche dunklen oder teilweise auch hellen Flecken und Artefakte können bei Wärmebildgeräten auftreten, wenn das Gerät beim Beobachten von Objekten mit einer gleichmäßigen Temperatur defokussiert ist. Hierbei handelt es sich aber um keinen Defekt. Dieser Effekt ist konstruktionsbedingt und erscheint fast immer nur dann, wenn Sie das Objektiv auf Endstellung eingestellt und zugleich ein Objekt mit gleichmäßig niedriger Temperatur fokussiert haben.

Woran liegt es, dass die Abbildungsqualität des Umfelds bei niedrigen Temperaturen schlechter ist als bei Plusgraden?

Dies liegt vor allem daran, dass die Umgebung bei niedrigen Temperaturen nur wenig Wärme „speichern“ und abgeben kann. In der Regel kühlen dann alle Umgebungsdetails (Steine, Bäume etc.) auf ein sehr ähnliches Temperaturniveau ab.

Bei warmen Temperaturen wiederum speichern diese die Wärme deutlich länger und sorgen somit für ein sehr kontrastreiches und detailliertes Bild auf Ihrem Wärmebildgerät.

Range / Spektralbereich

Die Range (Spektralbereich) ist der Bereich der Wellenlänge, die das Licht haben muss, um von einem Wärmebildsensor verarbeitet werden zu können. Je höher der Wert ist, umso deutlicher und detaillierter kann die Wärmebildquelle dargestellt werden.

Wärmebildgeräte in der kalten Jahreszeit

Wärmebildgeräte in der kalten Jahreszeit: Das müssen Sie wissen

Wer sein Wärmebildgerät bisher nur im Sommer oder bei trockenen Gegebenheiten benutzt hat, wird spätestens im Herbst bemerken, dass die Abbildungsqualität sehr stark von der aktuellen Wettersituation abhängig ist.

In der nasskalten Herbstluft erscheinen die Abbildungen plötzlich deutlich weniger detailliert als man es gewohnt ist. Kein Wunder, dass sich dann häufig der Gedanke aufdrängt, ein Schaden könne für die verminderte Bildqualität verantwortlich sein.

Kein Defekt, sondern physikalische Gegebenheiten sind verantwortlich

Auch wenn es auf den ersten Blick überraschen mag, die oben genannte reduzierte Abbildungsqualität begründet sich in der Wirkungsweise einer Wärmebildkamera. Diese arbeitet, unabhängig vom Hersteller, immer mit der für das menschliche Auge unsichtbaren Infrarot-Strahlung und verarbeitet sie elektronisch zu einem Bild. Dabei werden selbst minimale Temperaturunterschiede von 0,10 °C erfasst und differenziert abgebildet.

Wassermoleküle im Regen und Nebel beeinträchtigen das Bild

Kalte und feuchte Luft beeinträchtigt jedoch das Wärmebild erheblich und führt nicht selten zu weniger detaillierten Abbildungen. Verantwortlich dafür sind hierbei vor allem die in der Luft enthaltenen Wassermoleküle, welche die Infrarot-Strahlung stellenweise behindern können. Hierdurch erhält der Sensor weniger „Informationen“, wodurch die Abbildungen häufig in einem Grauschleier erscheinen.

Kein Defekt, sondern ein der Umgebungsfeuchtigkeit geschuldetes Bild mit typischem Grauschleier

Viele Details im Sommer dank großer Temperaturunterschiede

In den warmen Monaten sorgt die Sonne für eine sehr breite Palette an verschiedenen Temperaturquellen. Steine, Büsche aber auch Bäume nehmen dabei die UV-Strahlung des Tages unterschiedlich auf und ermöglichen dadurch wunderbar detaillierte Wärmebilder mit sehr vielen differenzierten Details.

Weniger Temperaturunterschiede – weniger Details

Im Herbst und Winter führen Kälte und Regen dazu, dass viele Objekte allmählich die „gleiche Temperatur“ annehmen. Zugleich steigt auch noch die Luftfeuchtigkeit. Dies alles führt zu deutlich geringeren Temperaturunterschieden. Das Ergebnis sind weniger detaillierte Abbildungen, da der Sensor aufgrund des Wetters deutlich weniger Informationen erhält.

Darum werden Wärmequellen auch bei schlechtem Wetter detailliert abgebildet

Egal wie schlecht die Wetterbedingungen auch sind, in der Regel können Wärmebildkameras Wärmequellen dennoch sehr gut abbilden. Selbst wenn die Umgebung im typischen Grauschleier erscheint, reicht die von Menschen oder etwa Tieren abgegebene Körperwärme für präzise Bildinformationen vollkommen aus.

Diese Abbildung zeigt ein gut differenziertes Bild trotz kalter Umgebungstemperatur bei wenig Luftfeuchtigkeit

Auch klare Nächte ermöglichen ein differenziertes Bild

Die kalten Jahreszeiten bedeuten jedoch nicht automatisch, dass das Wärmebild weniger Details aufweisen wird. Es ist durchaus möglich auch in kalten Nächten sehr präzise und detaillierte Abbildungen zu erhalten. Die Voraussetzung dafür ist aber eine möglichst klare Nacht mit wenig Feuchtigkeit in der Luft.

So passen Sie das Wärmebild auch an schlechtes Wetter perfekt an

Auch wenn man sich das Wetter nicht aussuchen kann, ist es doch möglich, die Abbildungsqualität zumindest zu optimieren. Das Stichwort heißt Einstellung. Durch die gezielte Anpassung von Helligkeit und Kontrast können auch bei besonders schlechten Bedingungen noch brauchbare Abbildungen der Umgebung generiert werden.

Fazit: Das Wetter macht die Bilder – bei jedem Wärmebildgerät

Da Wärmebildkameras ausschließlich mit Wärme arbeiten, hängt ihre perfekte Funktion sehr stark von den meteorologischen Gegebenheiten ab. Dabei ist es egal, ob es sich um ein ambitioniertes Einsteigergerät oder eine professionelle Wärmebildkamera handelt: Die Physik setzt hier klare Grenzen. Das Anpassen von Helligkeit und Kontrast kann Abhilfe schaffen.

Beruhigend: Menschen und andere Wärme abstrahlende Objekte werden, unabhängig vom Grauschleier bei schlechtem Wetter, dennoch jederzeit sehr detailliert und präzise abgebildet. Hier liefert eine Wärmebildkamera auch bei widrigsten Umständen noch verwertbare Bilder.

Wärmebildkamera / Thermalkamera

Ein Nachtsichtgerät (englisch Night Vision Device oder in der Abkürzung NVD) funktioniert optoelektronisch. Diese Technik kann das Sehen in der völligen Dunkelheit möglich machen. Man Unterscheidet hierbei in 2 Varianten, zum einen gibt es Restlichtverstärker und zum anderen Geräte die mit Wärmebildtechnik arbeiten.

Ein Wärmebildgerät stellt Wärmequellen wie ein Lebewesen oder ein Heizungsrohr in Temperaturbereiche dar, blaue Farben tendieren zu kalt, rote Farben zu warm. Die Technik dahinter ist ein Wärmebilddetektor (Mikrobolometer), der langwelliges Infrarotlicht im Bereich von 8 bis 13 µm darstellen kann. Eine Wärmequelle von mehr als 0 Kelvin(- 273 °C erzeugt dieses Infrarotlicht. Eine Wärmebildkamera funktioniert nachts, aber auch bei Tageslicht. Die verwendeten Linsen bestehen nicht aus Glas, denn das Material ist undurchlässig für Infrarotstrahlung, daher funktioniert die Beobachtung auch nicht durch ein Fenster oder eine Autoscheibe. Daher kommt ein spezieller Materialmix zum Einsatz, der aus Germanium, Zinksulfid, Zinkselenit und Chalkogene bestehen kann. Diese Materialien sind sehr teuer, was auch den hohen Gerätepreis gerechtfertigt.

Wärmebildgeräte unterscheiden sich anhand dieser Parameter:
• Ausstattung wie WiFi, Videorekorder, Akku
• Detektor-Auflösung in Pixel
• Pixelgröße in Pitch
• Empfindlichkeit in mk
• Bildwiederholfrquenz in Herz
• Durchmesser des Objektivs
• Qualität der Linsen
• Software Unterstützung zur Bildqualität

Was bedeutet der DE bei der Gerätebezeichnung?

DE steht für Entwicklung, Herstellung und Fertigung in Deutschland.

Was bedeutet der GUS bei der Gerätebezeichnung?

Bildröhren und Gehäuse aus zig tausendfach bewährter und rustikaler Qualität aus Russland bzw. Weißrussland

Was bedeutet der Wert P22 ?

Das ist die Farbe der Bildwiedergabe, wenn man durch das Nachtsichtgerät schaut, P22 bedeutet grün.

Was bedeutet der Zusatz ULTRA bei der Gerätebezeichnung?

Ultra bedeutet immer Bildröhre mit Helligkeitsregelung und Hersteller Photonis
Ultra Bildröhren gibt es in den Qualitäten Gen.2S, XX1941 SuperGen, ECHO
Die Gen.2 HDGG und ECHO HDGG Photonis Röhren sind ebenfalls Ultra Versionen. Diese Röhren mit Glasausgang gibt es nur im MAU Ultra / DN34 Ultra

Was bedeutet Echo / Echo+ ?

Die Angabe steht für ultra schnelles Auto-Gating, den kleinsten Lichthof und einen unerreichten Spektralbereich von ultraviolett bis nahem Infrarot.

Was bedeutet FOM ?

FOM steht für Figure of Merit. Dieser Wert wird genutzt, um Bildverstärker-röhren besser vergleichen zu können. Der FOM Wert ergibt sich, in dem man die Auflösung und das Signal / Rausch-verhalten einer Bildröhre miteinander multipliziert. Beispiel: 64 lp / mm mal S / N 24 = FOM 1536

Was genau ist ein Nachtsichtgerät ?

Ein Nachtsichtgerät (englisch Night Vision Device oder in der Abkürzung NVD) funktioniert optoelektronisch. Diese Technik kann das Sehen in der völligen Dunkelheit möglich machen. Man Unterscheidet hierbei in 2 Varianten, zum einen gibt es Restlichtverstärker und zum anderen Geräte die mit Wärmebildtechnik arbeiten.

Was genau ist ein Restlichtverstärker ?

Ein Restlichtverstärker, wie der Name schon verrät, verstärkt das restliche zur Verfügung stehende Umgebungslicht, um dem Menschen in der Dunkelheit das Sehen zu ermöglichen. Meist wird zusätzlich ein IR-Laser mitbenutzt, der die Wirkung verstärkt.

Was ist Autogating / ATG ?

Durch die ATG Funktion wird das Bild in Kontrast und Qualität optimiert. ATG sorgt für eine optimale Leistung der Bildröhre, zusätzlich verhindert ATG eine Beschädigung vor Überbelichtung und schützt das Auge vor einer Licht Überblendung. Besonders bei wechselnden Lichtverhältnissen kann ATG seine Vorzüge ausspielen. Beim abfeuern einer Waffe verhindert ATG, das dass Mündungsfeuer den Benutzer blendet.

Was ist der Unterschied zwischen „NV Zwerg Ultra“ und „NV Zwerg XL Ultra“?

Der Unterschied beider Nachtsicht Vorsatzgeräte liegt in der Reichweite, das JSA nightlux NV Zwerg XL Ultra bietet eine 30 % höhere Reichweite.

Was ist ein PVS-15 Gerät?

PVS sind Militärische Nachtsichtbrillen.

Was ist ein VOx Sensor ?

Ein VOx Wärmebildgerät (VOx steht für Vanadium Oxide) nutzt als Rohstoff Vanadium das ist seltener und damit teurer als Silizium, was in anderen Thermalgeräten eingesetzt wird. VOx ist zudem härter wie Stahl und somit schwieriger zu verarbeiten. Vanadium Oxid besitzt eine bessere Wärmeleitfähigkeit als ein ASi Wärmebildgerät, Photonen können dadurch schneller durch die Bildröhre gelangen und dadurch zu einer höheren Leistung führen.

Was ist FOM bei Bildröhren?

FOM (Figure of Merit) ist ein Wert um Bildverstärkerröhren besser miteinander vergleichen zu können. Insbesondere wenn man Gen.2 mit Gen.3 vergleicht.
Top Gen.2 Röhre haben eine Kathodenempfindlichkeit von 650-800µA/lm. Gen.3 ab 1.800 µA/lm.
Also müsste die Gen.3 Röhre ja 3-mal so „hell“ sein wie eine Gen.2 Röhre. Ist sie aber nicht. Dies liegt am speziellen Aufbau der Gen.3 Röhren. Diese haben einen dünnen Aluminium Film in der Röhre verbaut hat. Dieser schützt die Photokathode vor Ionen und somit vor der schnellen Alterung bzw. Zerstörung. Andererseits blockt dieser Film auch einen großen Teil der in der Photokathode entstandenen Elektronen ab und diese können nicht in die MCP (Miro Kanal Platte) zur Elektronen Multiplikation also Verstärkung gelangen. Deshalb ist der µA/lm Wert von Gen.2 und Gen.3 Röhren nicht direkt miteinander vergleichbar. FOM kann hier Abhilfe schaffen.
Der FOM Wert wird errechnet in dem man die Auflösung und das Signal/Rauschverhalten einer Bildröhre miteinander multipliziert. Beispiel: 64lp/mm mal S/N 24 = FOM 1536

Was ist Glas-Glas Technologie von Photonis?

Diese Bildröhren haben einen flachen Glasausgang und sind absolut verzerrungsfrei.
Gerade bei Nachtsichtvorsatzgeräten kann dies von Vorteil sein. Auch können durch diese Technologie höhere effektive Auflösungen als bei Röhren mit Fiberglasausgang erreicht werden.
Photonis hat diese Röhren Technologie zuerst nur für das damals unter Vectronix in der Schweiz gebaute militärische Nachtsichtvorsatzgerät NiteSpot 50 entwickelt. Später wurde dies Art der Bildröhren auch in den Zeiss/Hensoldt NSV600 und NSV1000 Vorsatzgeräten verbaut. Diese Geräte sind unter anderem auch bei der Bundeswehr im Einsatz. Im NV MAU Ultra / DN34 Ultra lassen wir Bildröhren die genau Baugleich sind mit denen aus den NSV600 und NSV1000 Geräten verbauen. Die Spezifikationen sind hierbei auf den zivilen bzw. jagdlichen Bereich abgestimmt und können mit einer Leistung bis zu FOM 1800 erworben werden. Unsere Bezeichnungen für diese Röhren sind Gen.2 HDGG und ECHO HDGG. Es handelt sich im Übrigen nicht um „billige Glas-Glas“ Technologie wie teilweise fälschlicher Weise behauptet wird, sondern um hochwertige Spezialröhren des europäischen Marktführer Photonis.

Was ist mit der Generation XX gemeint ?

Das ist die Klassifizierung von Nachtsichtgeräten, die US-Hersteller nutzen. Diese wurde von der US-Regierung initiiert.

Was ist mit P43 gemeint ?

Damit ist die Farbe der Bildwiedergabe gemeint, wenn man durch das Nachtsichtgerät schaut, P43 bedeutet gelb.

Was ist ONYX ?

Das ist die Farbe der Bildwiedergabe, wenn man durch das Nachtsichtgerät schaut, Onyx bedeutet schwarz/weiß.

Was ist Pulsar NV ?

Yukon Advanced Optics Worldwide, der Firmengründungs-Name. Pulsar ist ein Hersteller von Nachtsicht- und Wärmebild Geräten.

Wer ist JSA night-lux ?

Das ist eine Deutsche Firma, die ausgesuchte Komponenten zu Nachtsichtgeräte montiert.

Wer ist Nitecore ?

Nitecore ist ein Hersteller von LED Taschenlampen & Zubehör.

Wer ist Olight ?

Olight ist ein Hersteller von LED Taschenlampen & Zubehör.

Wie ist ein Objektiv definiert ?

Das Objektiv besteht aus einer Linse, die das Bild auf einen digitalen Sensor oder auf einen Bildwandler lenkt. Die F-Zahl gibt an, wie viel Licht eindringen kann, je niedriger die Zahl, je mehr Licht kann eindringen, je heller wird das Bild.